Die Marktlage. Klare Trends, klare Signale
Der Getränkemarkt verändert sich nicht punktuell, sondern grundlegend. Der demografische Wandel führt dazu, dass weniger Konsumenten kleinere Mengen kaufen. Der klassische Vorratskauf am Wochenende verliert an Bedeutung, während mehrere kleinere Einkaufszyklen pro Woche zur Normalität werden.
Parallel dazu sinkt die Markentreue spürbar. Vor allem jüngere Zielgruppen wechseln schneller, probieren Neues aus und hinterfragen etablierte Marken. Spezialitäten wie Craft-Bier gewinnen an Relevanz und Vielfalt. Gleichzeitig geraten Markenartikel unter zunehmenden Druck, weil sie im Discount gelistet werden und dort im direkten Vergleich mit Handelsmarken stehen, häufig begleitet von vergleichender Werbung und klarer Preistransparenz.




Der Zielkonflikt. Unauflösbar mit klassischen Lösungen
Aus diesen Entwicklungen entsteht ein Spagat, den viele Systeme nicht leisten können.
Marken müssen sich stärker differenzieren, visuell wie preislich, und setzen dafür auf Individualgebinde bei Flaschen und Kästen. Gleichzeitig fordert der Markt kleinere, kompaktere und hochwertigere Verpackungseinheiten, die bequem zu transportieren und zu handeln sind.
Dem stehen operative Anforderungen gegenüber, die genau in die entgegengesetzte Richtung wirken. Prozesse sollen vereinheitlicht und optimiert werden, Nachhaltigkeit ist kein optionales Argument mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Transporte müssen effizienter, Ressourcen geschont und CO₂ reduziert werden. Neue Transportsysteme sind gefragt, dürfen aber bestehende Abläufe nicht destabilisieren.









Die Realität im Markt. Strukturelle Blockaden
In der Praxis treffen diese Anforderungen auf klare Einschränkungen. Aktionsvermarktung und Zweitplatzierungen erfolgen überwiegend über Einweg-Displays. Mehrweg-Trays sind im deutschen Markt nach wie vor nicht etabliert. Viele Abfüllbetriebe sind technisch nicht darauf ausgelegt, solche Systeme zu verarbeiten.
Hinzu kommt ein logistischer Bruch. Der Ort des Kaufs und der Ort der Rückgabe von Gebinden sind häufig nicht identisch. Primär- und Sekundärverpackungen befinden sich an unterschiedlichen Stellen in der Wertschöpfungskette. Das Ergebnis ist eine große Anzahl vagabundierender Einzelflaschen im Markt, die Platz binden, Prozesse stören und Kosten verursachen.
Der Ansatz von KUBI: Funktionalität ohne Systembruch
Genau an dieser Stelle setzt KUBI an. Der kreuzstapelbare Universal-Bierkasten wurde entwickelt, um diese strukturellen Widersprüche aufzulösen, ohne neue Komplexität zu erzeugen.
Im Leerzustand reduziert KUBI das Volumen um bis zu 50 Prozent. Statt acht Kästen lassen sich zwölf pro Lage auf einer Euro-Palette transportieren. Diese Reduktion ist kein theoretischer Wert, sondern ein realer Hebel für Lager, Transport und Logistik. Im gefüllten Zustand bleibt der Nutzen vollständig erhalten. KUBI verhält sich wie ein klassischer Bierkasten, ohne Einschränkungen im Handling.
KUBI kann manuell oder maschinell mit leeren Flaschen bestückt werden. Die Ladungssicherung erfolgt wie gewohnt. Leer- und Vollgut lassen sich im Doppelstock verladen. Der Kasten ist kompatibel mit allen handelsüblichen Flaschentypen, von 0,5 l über 0,33 l bis hin zu Bügelflaschen.
Entscheidend ist, dass KUBI vollautomatisch auf bestehenden Standard-Sortieranlagen verarbeitet werden kann. Es entsteht kein Systembruch, keine Sonderlogistik, keine Insellösung.
Die Vorteile. Messbar, nicht theoretisch
Mit KUBI lassen sich Lagerflächen und Lagerkosten deutlich reduzieren. Das gilt sowohl für den Point of Sale, auch bei begrenztem Raum in der Leergutrücknahme, als auch für das Leergutlager, in dem KUBI bis zu vier Europaletten hoch stapelbar ist.
Die Supply Chain wird effizienter, Leertransporte nehmen ab, die Ökobilanz verbessert sich messbar. Saisonale Spitzen im Gebindebedarf lassen sich abfangen, ohne dauerhaft Überhänge zu erzeugen. Der vagabundierende Leergutbestand im Handel wird reduziert, Flaschen werden besser geschützt und Beschädigungen minimiert.
KUBI wird aus 100 Prozent Recyclat hergestellt und steht damit für einen konsequent nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen.
Warum klassische Lösungen scheitern
Der Blick in den Markt zeigt immer wieder dieselben Schwachstellen. Instabile Stapel, ineffiziente Leertransporte, beschädigte Flaschen durch unsachgemäße Lagerung. Mikro-Risse, die erst spät erkannt werden, verursachen Ausschuss und Reklamationen. Gleichzeitig fehlt am POS und in der Leergutrücknahme häufig der Platz, während Lagerflächen unnötig gebunden werden.
Diese Probleme sind keine Ausnahmen, sondern das Ergebnis ungeeigneter Systeme.
Fazit
KUBI war 2016 richtig. Nicht zufällig, sondern weil die Analyse gestimmt hat. Heute ist die Situation noch klarer. Die Probleme sind größer, der Handlungsdruck höher.
Jetzt geht es nicht mehr um Innovation um ihrer selbst willen. Es geht um funktionierende Systeme in einem Markt, der sich schneller verändert als viele Prozesse. KUBI ist dafür gemacht. Seit 2016.
Die Bestätigung. Schon damals
Bereits 2016 wurde KUBI mit dem Pro-K Award in Gold sowie dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Wirtschaftlichkeit ausgezeichnet. Die Jury würdigte:
„Perfekte Idee für bewährtes Produkt zum platzsparenden Transport. Technische Lösung, die ausschließlich mit Kunststoff zu realisieren ist.“